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- Negative Erlebnisse -




Spassbad Aquarius in Borken lässt Gäste putzen

Ostern 2005 wollten wir uns im Spaßbad Aquarius erholen, wie jedes mal. Doch dann geschah das Unglaubliche. Als wir nach dem Schwimmen in die Sammelumkleide kamen, lagen in der Ecke einige Bonbon-Papiere. Naja, das kann ja mal vorkommen. Es ist zwar nicht schön, dass man eine verdreckte Umkleidekabine betreten muss, aber ja nun, es war eben nur Bonbonpapier. Dann haben wir uns umgezogen. Doch noch während des Umziehens öffnete sich die Tür und eine Dame schaute hinein. Wir waren teilweise alle noch nackt. Wir sind alle männlich. Das war schon etwas peinlich für uns.

Es war eine Mitarbeiterin (Raumpflegerin) des Bades. Sie sagte kurz und knapp: Bitte den Dreck dort wegmachen! Eigentlich dachten wir, dass wir uns verhört hätten. Aber als wir dann die Kasse durchqueren wollten, stand diese Mitarbeiterin schon am Ausgang des Bades.

Sie wollte, dass wir den Boden der Sammelumkleide vom Dreck befreien sollten. Sie behauptet einfach, dass wir in der Sammelumkleide gespeist hätten und das Verpackungsmaterial dann auf den Boden geschmissen hätten. Wir sollen unverzüglich die Sammelumkleide aufräumen.

Selbstverständlich haben wir im Restaurant gegessen und kein Bonbonpapier in der Sammelumkleide abgelegt. Wir haben Eintritt gezahlt und sollen dann auch noch arbeiten. So etwas Unverschämtes ist uns bisher noch nicht vorgekommen.

Nun begann eine ca. 15 Minuten lang dauernde Diskussion mit der Mitarbeiterin. Es war scheinbar keine Deutsche Mitarbeiterin, eine gewisse Frau Marssei ???
Sie blieb bei Ihrer Behauptung, dass wir den Dreck dort hingeschmissen hätten. Sie sagte: Vorher war kein Dreck da, dann waren Sie in der Umkleide und es lag Dreck da. Deshalb sind Sie das gewesen.

Auf Argumente wie z.B. dass zwischen ihrer ersten Kontrolle und unserem Anwesendsein noch anderen Leute in der Umkleide gewesen sein könnten, lies sie sich nicht ein. Wir waren es und sonst keiner.

Wir holten noch 2 andere Mitarbeiterinnen des Bades hinzu.

Diese sagten uns, sie dürfen sich dort nicht einmischen.
Warum, wussten wir auch nicht. Diese beiden Mitarbeiterinnen redeten sogar auf die Dame ein, dass sie sich doch bitte bei uns entschuldigen möchte. Doch sie wollte nicht.

Wollte diese Mitarbeiterin sich einfach nur nicht bücken oder war sie wirklich zu sehr von unserer Schuld überzeugt?

Wie auch immer, wir als Badegäste möchten so nicht behandelt werden. Selbst wenn mal ein Kind Bonbon-Papier auf den Boden fallen lässt, so hebt man es als Mitarbeiterin (Raumpflegerin) des Bades auf und verpflichtet nicht den Badegast, bzw. auch noch fremde Badegäste dazu. Denn zum einen ist es ihr Job, Verunreinigungen zu entfernen und zum anderen verliert man so ja mal schnell einige Badegäste für einige Zeit. Was ist da wohl günstiger für den Bad-Betreiber? 1 Minute Arbeit einer Raumpflegerin oder der verärgerte Badegast bleibt ein halbes Jahr lang fern.

Reaktion der Betreibergesellschaft im April 2005:
Per Post kam eine offizielle Entschuldigung. Freikarten oder Ähnliches hat es jedoch nicht gegeben. Es war wohl ein Alleingang dieser Mitarbeiterin. Das Bad Selber konnte nichts dafür.



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